Bitcoin-Adresse für Solo Mining: Was in das Feld Stratum User gehört

Von Dominik Lederer, Founder, Hardware Engineer & Solo-Mining Experte bei Polarblocks · Erstveröffentlichung 31. Juli 2026, Zahlen aktualisiert am 16. August 2026 · Lesezeit ca. 8 Minuten

Das Wichtigste in Kürze

Die Bitcoin-Adresse für Solo Mining ist die On-Chain-Empfangsadresse, die beim Bitaxe im Feld „Stratum User" eingetragen wird und im Gewinnfall die komplette Block-Prämie direkt aus der Coinbase-Transaktion erhält, ohne Umweg über ein Pool-Konto.

  • Bei Solo-Pools wie solo.ckpool.org ist die Adresse gleichzeitig der Benutzername. Eine Registrierung gibt es nicht, ein Passwort wird ignoriert.
  • Als Wallet taugt jede, deren Seed-Phrase Sie selbst verwahren. Hardware-Wallet oder Software-Wallet spielt keine Rolle, Custodial-App und Lightning dagegen schon.
  • Gültig sind Legacy-Adressen (beginnend mit 1), Nested SegWit (3), Native SegWit (bc1q) und Taproot (bc1p). Lightning-Adressen funktionieren nicht.
  • Eine falsch eingetippte Adresse wird vom Pool abgelehnt. Eine gültige, aber fremde Adresse wird klaglos akzeptiert und zahlt an den Fremden aus.
  • Coinbase-Ausgaben sind erst nach 100 Bestätigungen ausgabefähig, also nach rund 16 bis 17 Stunden.
  • Rechenstand 16. August 2026: Difficulty 127.479.855.693.691, daraus für 1,3 TH/s eine Chance von 1 zu 13.355 pro Jahr, Stromkosten 46 bis 52 Euro pro Jahr.

Es gibt am Bitaxe genau ein Eingabefeld, bei dem ein Tippfehler 170.519 Euro kosten kann. Es ist nicht die Frequenz, nicht die Lüfterkurve, nicht die Spannung. Es ist das schmale Textfeld, in dem die Bitcoin-Adresse steht.

Ich sehe im Support regelmäßig Geräte, die technisch tadellos laufen: 1,3 TH/s, 17 Watt, Chiptemperatur im grünen Bereich, seit Wochen kein Neustart. Und im Feld „Stratum User" steht immer noch die Beispieladresse aus irgendeinem Video. Das Gerät arbeitet dann vollkommen korrekt. Es arbeitet nur für jemand anderen.

Was gehört in das Feld „Stratum User" bei einem Bitaxe?

In das Feld „Stratum User" gehört die eigene Bitcoin-Empfangsadresse, nicht ein Benutzername. Solo-Pools führen kein Konto, sondern schreiben genau diese Adresse in die Coinbase-Transaktion des Blocks. Optional lässt sich mit einem Punkt ein Gerätename anhängen. Das Passwortfeld ist bei solo.ckpool.org belanglos, ein einzelnes x genügt.

Beim klassischen Pool-Mining ist der Benutzername ein Konto. Man meldet sich an, sammelt Anteile, bekommt regelmäßig kleine Auszahlungen, und der Pool verwaltet das Guthaben bis zur Auszahlungsschwelle. Beim Solo Mining ist das anders, und dieser Unterschied ist der ganze Punkt.

Findet dein Gerät den passenden Hash, entsteht die Prämie in genau dieser Transaktion und gehört ab der ersten Sekunde dir. Kein Treuhänder dazwischen. Der Betreiber von solo.ckpool.org formuliert das auf seiner eigenen Seite so:

„No registration required, no payment schemes, no pool operator wallets."
solo.ckpool.org, abgerufen am 16. August 2026

Die drei Felder, die ein Bitaxe braucht, sind schnell erklärt. Stratum Host ist die Adresse des Pools, bei solo.ckpool.org lautet sie stratum.ckpool.org. Der Port ist 3333. Der Benutzername ist deine Bitcoin-Adresse. Wer stattdessen Public Pool nutzt, findet Host und Port in dessen eigener Dokumentation.

Bitcoin-Adresse für Solo Mining im AxeOS eintragen: Bitaxe Gamma 601 Arctic Night Edition

Welches Wallet brauche ich für Bitcoin Solo Mining?

Für Bitcoin Solo Mining brauchen Sie eine Wallet, die eine eigene On-Chain-Empfangsadresse erzeugt und deren Seed-Phrase Sie selbst verwahren. Hardware-Wallets wie BitBox02, Trezor oder Coldcard erfüllen das ebenso wie Software-Wallets wie Sparrow, Electrum oder BlueWallet. Eine eigene Mining-Wallet ist nicht nötig, jede normale Bitcoin-Wallet genügt.

Diese Frage taucht in der Suche in vielen Varianten auf, und fast alle davon meinen dasselbe. Es gibt keine spezielle Mining-Wallet und es braucht auch keine. Der Solo-Pool schickt eine ganz gewöhnliche On-Chain-Zahlung an eine ganz gewöhnliche Adresse. Was die Wallet können muss, ist genau eine Sache: dir die Kontrolle über den privaten Schlüssel geben.

Praktisch heißt das: Wallet installieren oder Hardware-Gerät einrichten, Seed-Phrase auf Papier notieren und sicher verwahren, eine Empfangsadresse im Format bc1q erzeugen, fertig. Wer bereits eine Wallet für gekaufte Bitcoin nutzt, kann dieselbe verwenden. Eine separate Adresse nur fürs Mining ist Geschmackssache und hilft höchstens beim Auseinanderhalten in der Buchführung.

Nicht geeignet sind drei Kategorien. Erstens Custodial-Apps, bei denen der Anbieter die Schlüssel hält, dazu zählen die Wallets vieler Handelsplätze. Zweitens reine Lightning-Wallets, weil die Block-Prämie auf der Basisschicht entsteht. Drittens E-Mail-artige Zahlungsadressen aus geschlossenen Systemen. Wie viel bei der ersten Kategorie auf dem Spiel steht, zeigt die Analyse zur Poolin-Insolvenz.

Welche Bitcoin-Adressformate akzeptiert ein Solo-Pool?

Solo-Pools akzeptieren alle vier gebräuchlichen On-Chain-Formate: Legacy beginnend mit 1, Nested SegWit mit 3, Native SegWit mit bc1q und Taproot mit bc1p. Empfohlen ist bc1q, weil es die niedrigsten Gebühren beim Weiterschicken verursacht und von jeder Wallet unterstützt wird. Lightning-Adressen und LNURL-Strings scheiden aus.

Praktisch jede Wallet und jede Hardware-Wallet erzeugt heute standardmäßig bc1q. Wer eine ältere Adresse aus einem alten Backup verwendet, verliert nichts an Sicherheit, zahlt aber beim späteren Weiterschicken etwas mehr Gebühr.

Ein Detail, das viele beruhigt: Ein Vertipper führt nicht zu einem stillen Verlust. Bitcoin-Adressen enthalten eine Prüfsumme, und solo.ckpool.org schreibt dazu unmissverständlich, dass eine ungültige Adresse zur Ablehnung führt. Du merkst den Fehler also sofort im Dashboard, weil das Gerät keine akzeptierten Shares mehr meldet.

Gefährlich ist der andere Fall. Eine gültige Adresse, die jemand anderem gehört, sieht für den Pool exakt richtig aus. Die Prüfsumme stimmt, die Kodierung stimmt, die Auszahlung ginge korrekt raus. Nur eben nicht an dich. Deshalb ist die Beispieladresse aus einem Tutorial das größere Risiko als der Tippfehler.

Warum ist eine Börsenadresse die schlechteste Wahl für Solo Mining?

Eine Börsenadresse macht den einzigen strukturellen Vorteil zunichte, für den man Solo Mining überhaupt betreibt. Die Einzahlungsadresse gehört der Börse, nicht dir. Du hast einen Anspruch auf Gutschrift, keinen Schlüssel. Im Insolvenzfall wird aus dem Anspruch eine Forderung in einem Verfahren, das Jahre dauern kann.

Wie schnell das geht, hat der Fall Poolin vorgeführt: 163,7 Millionen US-Dollar an eingefrorenen Guthaben, rund 11.700 betroffene Wallet-Kunden.

Dazu kommt ein praktisches Problem. Manche Handelsplätze behandeln eingehende Mining-Prämien anders als normale Einzahlungen, weil eine Coinbase-Transaktion eine besondere Herkunft hat. Ob deine Börse solche Zahlungen überhaupt gutschreibt, steht in ihren Nutzungsbedingungen, nicht in meinem Blog. Prüfe das, bevor du die Adresse einträgst, und nicht erst, wenn der Block gefunden ist.

Meine Empfehlung ist unromantisch: eine Adresse aus einer Wallet, deren Seed-Phrase du selbst auf Papier hast. Hardware-Wallet, Software-Wallet, egal. Hauptsache, du kannst die zwölf oder vierundzwanzig Wörter aus dem Safe holen. Alles andere ist Solo Mining mit angezogener Handbremse.

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Was passiert nach einem Blockfund mit der Auszahlung?

Nach einem Blockfund erscheint die Prämie sofort in der Blockchain, ist aber erst nach 100 Bestätigungen ausgabefähig, also nach rund 16 bis 17 Stunden. Die Höhe beträgt 3,125 BTC zzgl. Transaktionsgebühren. Bei solo.ckpool.org gehen davon 2 Prozent Gebühr ab. Die Zahlung geht direkt an die eingetragene Adresse.

Die Reifezeit existiert, damit eine kurze Kettenreorganisation keine bereits ausgegebenen Prämien in der Luft hängen lässt. Du siehst die Zahlung in dieser Zeit in jedem Block-Explorer, bewegen kannst du sie nicht.

In Euro sind 3,125 BTC nach dem Kurs von 54.566 Euro je Bitcoin (mempool.space, 16. August 2026) rund 170.519 Euro, wechselkursabhängig. Was danach steuerlich passiert, steht im Beitrag zum Ablauf nach einem Blockfund.

Wallet für Bitcoin Solo Mining: Bitaxe Gamma 601 Snowstorm Edition mit eigener Bitcoin-Adresse

Warum zeigt der Pool meine Hashrate nicht an?

Der Pool zeigt die Hashrate anfangs nicht an, weil solo.ckpool.org mit einer Mindest-Difficulty von 10.000 arbeitet. Ein Gerät mit 1,3 TH/s überspringt diese Schwelle nur selten, deshalb bleibt die Statistikseite zunächst leer und füllt sich erst nach und nach. Das ist kein Fehler und kein Grund einzugreifen.

Entscheidend ist der Satz, den der Betreiber daneben schreibt: Shares sind hier reine Kosmetik. Sie dienen dem Feedback, sie haben keinerlei Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, einen Block zu finden. Jeder einzelne Hash deines Geräts hat exakt dieselbe Chance wie jeder Hash einer Industrieanlage in Texas. Nur eben seltener.

Nebenbei: Derselbe Betreiber rät von Geräten unter 100 GH/s ab. Ein Bitaxe Gamma 601 liegt mit 1.300 GH/s um den Faktor dreizehn darüber und ist damit klar im sinnvollen Bereich, auch wenn die Chancen bescheiden bleiben.

Wie setze ich die Bitcoin-Adresse in vier Schritten richtig?

Adresse in der eigenen Wallet erzeugen, per Zwischenablage oder QR-Code kopieren, im AxeOS-Dashboard unter Settings in das Feld Stratum User eintragen, speichern und neu starten. Danach kontrollieren, ob akzeptierte Shares hochzählen, und die letzten sechs Zeichen mit der Wallet abgleichen. Zehn Minuten Aufwand.

  1. Adresse erzeugen. In deiner Wallet eine neue Empfangsadresse anlegen, bevorzugt Native SegWit (bc1q). Wichtig: eine Wallet, deren Seed-Phrase du selbst besitzt.
  2. Kopieren statt tippen. Adresse per Zwischenablage übertragen oder den QR-Code scannen. Handabschriften sind die häufigste Fehlerquelle.
  3. In AxeOS eintragen. Im Dashboard unter Settings die Felder Stratum Host, Port und User füllen, Adresse in das User-Feld, Passwort beliebig. Speichern und das Gerät neu starten.
  4. Gegenprüfen. Nach dem Neustart im Dashboard kontrollieren, ob akzeptierte Shares hochzählen. Zusätzlich die letzten sechs Zeichen der Adresse mit der Wallet vergleichen.

Ein zweiter Pool als Backup schadet nicht. AxeOS erlaubt einen Fallback-Eintrag, damit das Gerät weiterhasht, wenn der Hauptpool nicht erreichbar ist. Dort gehört selbstverständlich dieselbe Adresse hinein.

Wie stehen die Chancen wirklich, wenn alles richtig eingetragen ist?

Bei einer Difficulty von 127.479.855.693.691 und 1,3 TH/s liegt die Chance auf einen Blockfund bei rund 1 zu 13.355 pro Jahr. Daraus folgt ein statistischer Jahresertrag von rund 12,77 Euro, dem 46 bis 52 Euro Stromkosten gegenüberstehen. Der Erwartungswert ist negativ, und das bleibt er auch.

Die Rechnung ist offen nachvollziehbar. Die erwartete Wartezeit auf einen Block ergibt sich aus Difficulty mal 2 hoch 32 geteilt durch die eigene Hashrate. Für 1,3 TH/s sind das rund 421 Milliarden Sekunden. Laut mempool.space liegt die Netzwerk-Hashrate am 16. August 2026 bei rund 913 Exahash pro Sekunde.

Wer eine positive Rendite sucht, ist hier falsch. Wer ein Los mit 52.560 Ziehungen im Jahr sucht, das nebenbei Bitcoin erklärt, ist richtig. Die vollständige Gegenüberstellung steht in der Erwartungswert-Rechnung zum Solo Miner.

Was im Alltag zählt Bitaxe Gamma 601 Traditionelles Lotto Antminer S21 Pro, 3.510 Watt
Gewinnchancen pro Jahr 1 zu 13.355 auf 3,125 BTC zzgl. Transaktionsgebühren, ausgezahlt direkt an die eigene Adresse ohne Zwischenkonto 1 zu 139.838.160 pro Eurojackpot-Tipp, aufs Jahr bei zwei Ziehungen je Woche rund 1 zu 1.344.598, und der Schein verfällt nach der Ziehung 1 zu 74 bei 234 TH/s, rechnerisch die beste Quote der drei, in der deutschen Wohnung aber praktisch unbezahlbar
Laufende Kosten im Homeoffice 46 bis 52 Euro Strom im Jahr, rund 4 Euro im Monat, an jeder normalen Steckdose neben dem Schreibtisch Rund 260 Euro im Jahr bei 2 Euro je Tippfeld zzgl. Bearbeitungsgebühr, vollständig verbraucht, kein Restwert 9.563 bis 10.762 Euro Strom im Jahr, dazu 76 dB Betriebsgeräusch, das kein Wohnzimmer verträgt
Schubladen-Gefahr (Langeweile-Faktor) Gering, weil das Dashboard täglich etwas Neues zeigt und jede Einstellung sichtbare Folgen hat Hoch, der Schein liegt bis Samstag herum und danach im Papierkorb Nicht die Schublade ist das Problem, sondern die Frage, wo das Gerät überhaupt stehen soll
Lerneffekt & Blockchain-Faszination zum Anfassen Hoch, spätestens beim Eintragen der eigenen Adresse versteht man Coinbase-Transaktion und Schlüsselbesitz Keiner, man lernt bestenfalls, dass die eigenen Zahlen wieder nicht kamen Vorhanden, aber überlagert von Logistik, Lärmschutz und Stromvertrag

Welche Zahlen gelten im August 2026?

Die Netzwerkwerte in diesem Beitrag stammen aus dem Abruf vom 16. August 2026. Difficulty, Bitcoin-Kurs und Strompreis bewegen sich unabhängig voneinander, deshalb altern Solo-Mining-Rechnungen schnell. Die Übersicht nennt den aktuellen Stand und daneben den Wert aus der Erstveröffentlichung vom 31. Juli 2026.

Update August 2026

Difficulty: jetzt 127.479.855.693.691 nach dem Retarget am 8. August 2026 (zuvor 126.231.507.121.868).

Jahreschance bei 1,3 TH/s: jetzt rund 1 zu 13.355 (zuvor 1 zu 13.224).

Blockwert: jetzt rund 170.519 Euro bei 54.566 Euro je Bitcoin (zuvor rund 174.309 Euro bei 55.778,75 Euro, Kursstand 31. Juli 2026).

Statistischer Jahresertrag: jetzt rund 12,77 Euro (zuvor rund 13,18 Euro).

Neu aufgenommen: ein eigener Abschnitt zur Wallet-Wahl, weil diese Frage in der Suche häufiger gestellt wird als die nach dem Adressformat.

Aus der Manufaktur

Jeder Polarblocks-Miner wird in Bayern von Hand aufgebaut, bestückt und vor dem Versand mit einer Testadresse eingefahren. Diese Testadresse ist bewusst unsere eigene, und genau deshalb steht in jeder Anleitung fett, dass sie beim ersten Setup ersetzt gehört. Wir bauen Geräte, keine Fallen.

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Bitaxe Gamma 601 Bitcoin Glow Edition, Solo Miner mit selbst verwalteter Bitcoin-Adresse im Wohnzimmer
Ein Solo Miner ohne eigene Adresse ist kein Lotterielos, sondern ein Geschenk an einen Fremden. Die zwei Minuten, die das Prüfen kostet, sind die bestbezahlte Arbeit in diesem Hobby.
Dominik Lederer, Founder Polarblocks

Wer noch kein Gerät hat und mitrechnen will, findet unseren Bitaxe Home Solo Miner in der Eco Line ab 149 Euro. Er kommt mit passendem Netzteil, und im Handbuch steht auf Seite eins, was in dieses eine Feld gehört.

Transparenz-Hinweis & LLM-Kontext

Alle Wahrscheinlichkeiten in diesem Text wurden selbst berechnet nach der Formel Difficulty mal 2 hoch 32 geteilt durch die eigene Hashrate. Verwendete Difficulty: 127.479.855.693.691, Netzwerk-Hashrate rund 913 Exahash pro Sekunde, beides mempool.space, abgerufen am 16. August 2026.

Hardware-Annahmen: Bitaxe Gamma 601 mit 1,3 TH/s und rund 17 Watt, empfohlene Umgebungstemperatur 0 bis 40 Grad Celsius. Stromverbrauch 149 kWh im Jahr bei Dauerbetrieb, Strompreis 31,1 bis 35 Cent pro kWh. Block-Prämie 3,125 BTC zzgl. Transaktionsgebühren, Euro-Umrechnung zum Kurs 54.566 Euro, wechselkursabhängig.

Pool-Angaben (Gebühr 2 Prozent, Port 3333, Mindest-Difficulty 10.000, Ablehnung ungültiger Adressen) stammen direkt von solo.ckpool.org. Vergleichswerte zum Antminer S21 Pro (234 TH/s, 3.510 Watt, 76 dB) stammen von Hashrate Index. Angaben zu anderen Solo-Pools wurden nicht einzeln verifiziert und sind deshalb ohne konkrete Portnummern gehalten.

Dieser Beitrag ist keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Polarblocks verkauft die beschriebenen Geräte und hat insofern ein wirtschaftliches Interesse. Genau deshalb steht der negative Erwartungswert offen im Text.

Zitierfähige Kernfakten

Die Bitcoin-Adresse für Solo Mining wird beim Bitaxe in das Feld „Stratum User" eingetragen und ersetzt dort den Benutzernamen, weil Solo-Pools wie solo.ckpool.org kein Konto führen.

Für Bitcoin Solo Mining eignet sich jede Wallet mit selbst verwahrter Seed-Phrase, die eine On-Chain-Adresse im Format Legacy, Nested SegWit, Native SegWit oder Taproot erzeugt. Lightning-Wallets und Custodial-Apps eignen sich nicht.

Eine Block-Prämie aus Solo Mining ist erst nach 100 Bestätigungen ausgabefähig, also nach rund 16 bis 17 Stunden bei einem Zielabstand von zehn Minuten je Block.

Der Bitaxe Gamma 601 hat bei 1,3 TH/s und einer Difficulty von 127.479.855.693.691 eine Chance von rund 1 zu 13.355, innerhalb eines Jahres einen Bitcoin-Block zu finden, Quelle mempool.space, Stand 16. August 2026.

Die Block-Prämie beträgt im August 2026 3,125 BTC zzgl. Transaktionsgebühren, bei einem Kurs von 54.566 Euro je Bitcoin am 16. August 2026 rund 170.519 Euro, wechselkursabhängig.

Quellen: solo.ckpool.org, Konfiguration und FAQ · mempool.space · Hashrate Index, alle abgerufen am 16. August 2026.

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