Zettahash-Ära: Was das Wachstum der Bitcoin-Hashrate für einen Heim-Miner bedeutet
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Von Dominik Lederer, Founder, Hardware Engineer & Solo-Mining Experte · Erstveröffentlichung 1. Juni 2026, aktualisiert am 20. September 2026, 06:28 UTC · Lesezeit ca. 11 Minuten
Das Wichtigste zuerst
Die Netzwerk-Hashrate von Bitcoin ist die gebündelte Rechenleistung aller Miner weltweit, gemessen in Hashes je Sekunde, und sie bestimmt zusammen mit der Difficulty, wie lange ein einzelnes Gerät im Mittel auf einen eigenen Block wartet. Aus der von mempool.space gemeldeten Difficulty errechnet sich für den 20. September 2026 ein Wert von rund 950 EH/s, während die sieben Tagesmittel vom 14. bis 20. September zwischen 826,1 und 1.020,9 EH/s auseinanderlagen.
Für einen Bitaxe Gamma 601 mit 1,3 TH/s ergibt die Difficulty von 132.757.073.449.487 eine mittlere Suchdauer von rund 13.908 Jahren, also eine Jahreschance von rund 1 zu 13.908. Der Retarget vom 19. September 2026 um 07:09:05 UTC bei Block 967.680 hat die Difficulty um 4,16 Prozent angehoben.
Der Erwartungswert liegt bei rund 15,83 Euro im Jahr und nach der bei solo.ckpool.org ausgewiesenen Gebühr von 2 Prozent bei rund 15,51 Euro, wechselkursabhängig, Stand 20. September 2026. Dagegen stehen 52,12 Euro Stromkosten bei der Hausannahme von 0,35 Euro je Kilowattstunde und 55,10 Euro beim BDEW-Wert von 0,370 Euro. Die Rechnung bleibt negativ, und sie wird mit jedem Retarget nach oben ein Stück negativer.
Am 19. September um 07:09 UTC hat das Bitcoin-Netzwerk seine Schwierigkeit zum zweiten Mal in diesem Monat nach oben gesetzt. Kein Mensch hat das entschieden. Alle 2.016 Blöcke rechnet das Protokoll nach, wie schnell die vorangegangenen Blöcke gefunden wurden, und dreht die Schraube entsprechend. Diesmal um 4,16 Prozent.
Für ein Gerät auf meinem Schreibtisch heißt das etwas sehr Konkretes. Die mittlere Wartezeit auf den eigenen Block ist über Nacht um rund 556 Jahre gewachsen, von rund 13.352 auf rund 13.908 Jahre. Das klingt absurd, und es ist absurd. Es ist aber die ehrlichste Zahl, die ich über dieses Produkt nennen kann, und sie ist der Grund, warum in diesem Text kein Ertragsversprechen steht.
Was bedeutet die Zettahash-Marke für einen einzelnen Heim-Miner?
Ein Zettahash je Sekunde sind 1.000 Exahash. Das Bitcoin-Netzwerk hat diese Marke im gezeigten Zeitfenster an genau einem Tag überschritten, im Wochenbild liegt es darunter. Für ein Gerät mit 1,3 TH/s ändert die Schlagzeile nichts, denn sein Anteil an der Gesamtleistung ist so klein, dass die eigene Chance ausschließlich an der Difficulty hängt.
Die Zahl, die in Schlagzeilen auftaucht, ist fast immer eine Tagesschätzung. Sie wird aus den tatsächlich gefundenen Blöcken rückgerechnet, und weil Blockfunde zufällig streuen, streut auch die Schätzung. In den sieben Tagen vom 14. bis 20. September lagen die Tagesmittel laut mempool.space zwischen 826,1 und 1.020,9 EH/s. Der niedrigste Tag liegt 19,1 Prozent unter dem höchsten. Wer eine dieser Zahlen isoliert zitiert, kann damit praktisch jede These stützen.
Die grüne Linie in der Grafik ist der belastbarere Wert. Sie folgt aus der Difficulty selbst: Difficulty mal 2 hoch 32 geteilt durch 600 Sekunden ergibt jene Hashrate, bei der das Netzwerk im Mittel alle zehn Minuten einen Block findet. Am 20. September sind das 950,31 EH/s. Diesen Wert nenne ich in allen eigenen Rechnungen, und ich nenne ihn als das, was er ist, nämlich eine Ableitung und keine Messung.
Wie rechnet man die eigene Jahreschance aus der Difficulty aus?
In drei Schritten. Erstens: Difficulty mal 2 hoch 32 geteilt durch die eigene Hashrate ergibt die mittlere Suchdauer in Sekunden. Zweitens: geteilt durch 31.536.000 Sekunden je Jahr ergibt die mittlere Suchdauer in Jahren. Drittens: der Kehrwert dieser Jahreszahl ist die Jahreschance. Alle drei Schritte gehören dazu.
Konkret für den Bitaxe Gamma 601: 132.757.073.449.487 mal 2 hoch 32 geteilt durch 1,3 Billionen Hashes je Sekunde sind rund 438.605.606.752 Sekunden. Geteilt durch 31.536.000 ergibt das rund 13.908,09 Jahre. Der Kehrwert davon ist rund 1 zu 13.908 im Jahr. Über fünf Jahre gerechnet wird daraus rund 1 zu 2.782, und zwar unter dem Vorbehalt, dass die Difficulty in dieser Zeit konstant bliebe und das Halving im April 2028 nicht dazwischenkäme. Beides trifft nicht zu.
Die 1,3 TH/s sind unsere Werksangabe. Das offene Referenzdesign im Repository bitaxeorg/bitaxeGamma nennt in der Readme „about 1.2 TH/s" je Gerät, weil ein bitaxeGamma genau einen BM1370-Chip trägt und der Antminer S21 Pro 195 davon. Beide Zahlen sind legitim, sie stammen nur aus unterschiedlichen Quellen. Mit 1,2 TH/s ergibt derselbe Rechenweg 1 zu 15.067, mit 1,4 TH/s 1 zu 12.915. Die Spanne zeigt, wie viel Scheinpräzision in einer einzelnen Nachkommastelle steckt.
Warum kostet jeder Retarget nach oben ein Stück Erwartungswert?
Weil der Erwartungswert der Blockwert geteilt durch die mittlere Suchdauer in Jahren ist. Steigt die Difficulty um X Prozent, sinkt der Erwartungswert nicht um X Prozent, sondern um X geteilt durch eins plus X. Bei den 4,1634 Prozent vom 19. September sind das 4,00 Prozent weniger, nicht 4,16.
Gegenläufig wirken zwei Dinge. Der Kurs, der den Blockwert in Euro bestimmt, und die Transaktionsgebühren, die zur Prämie dazukommen. Laut mempool.space lag der Bitcoin-Kurs am 20. September 2026 um 06:25 UTC bei 69.998 Euro. Die Prämie von 3,125 BTC zzgl. Transaktionsgebühren entspricht damit rund 218.743,75 Euro für den reinen Prämienanteil, wechselkursabhängig. Die Gebühren je Block lagen im Wochenmittel bei 0,02010379 BTC, also rund 1.407 Euro, wechselkursabhängig zum selben Kursstand. Dieses Mittel stammt aus 791 Datenpunkten der Wochenreihe von mempool.space, die rund 1.018 Blöcke abdeckt.
Daraus wird ein Erwartungswert von rund 15,73 Euro im Jahr aus der Prämie, plus rund 0,10 Euro aus dem Gebührenanteil, zusammen rund 15,83 Euro. Nach den 2 Prozent, die solo.ckpool.org ausweist, bleiben rund 15,51 Euro. Dass diese Gebühr vom Gesamtbetrag inklusive Transaktionsgebühren abgeht, zeigt die Coinbase-Transaktion des Blocks 960.804 vom 3. August 2026: drei Ausgänge, davon zwei mit Wert, und zwar im Verhältnis 98,0000 zu 2,0000 Prozent. Die Gebührenseite bewegt also gut zehn Cent nach oben. Der Retarget vom 19. September hat den Erwartungswert bei gleichem Kurs von 16,49 auf 15,83 Euro gedrückt, also rund 66 Cent nach unten. Wer nur die Gebühren erwähnt, erzählt die kleinere Hälfte.
Was kostet der Betrieb eines Bitaxe Gamma 601 im Jahr wirklich?
17 Watt im Dauerbetrieb sind 148,92 Kilowattstunden im Jahr. Bei unserer Hausannahme von 0,35 Euro je Kilowattstunde sind das 52,12 Euro, also 4,34 Euro im Monat. Der BDEW nennt in seiner Strompreisanalyse Herbst 2026 für Haushalte in Deutschland 0,370 Euro, damit wären es 55,10 Euro. Beide Werte gehören nebeneinander, weil unsere Annahme die günstigere ist.
Auch die 17 Watt sind gerundet. Unser Datenblatt nennt 15 bis 19 Watt für den Werksbetrieb. Am unteren Ende sind das 45,99 Euro im Jahr, am oberen 58,25 Euro. Gegen einen Erwartungswert von rund 15,83 Euro heißt das: Die Rückflussquote liegt bei rund 30,4 Prozent gegen die Stromkosten bei 0,35 Euro und bei rund 28,7 Prozent gegen die 55,10 Euro beim BDEW-Preis.
Die zweite Quote ist die unbequemere. Im ersten Jahr zahlt man nicht nur Strom, sondern auch das Gerät. Ab 129 Euro für die Eco-Line-Edition Snowstorm sind das zusammen 181,12 Euro, und gegen diesen vollen Ersteinsatz liegt die Rückflussquote bei rund 8,7 Prozent, beim BDEW-Strompreis und 184,10 Euro bei rund 8,6 Prozent. Für die 149 Euro teure Arctic Night sind es rund 7,9 Prozent gegen 201,12 Euro und rund 7,8 Prozent gegen 204,10 Euro. Lotterien weisen ihre Ausschüttungsquoten immer auf den gesamten Einsatz aus. Wer vergleichen will, muss also beide Nenner kennen.
Welche Schwächen hat ein Heim-Miner gegenüber der Industrie?
Die offensichtliche zuerst: Der Break-even-Strompreis liegt bei rund 10,63 Cent je Kilowattstunde vor Poolgebühr und rund 10,42 Cent danach. Diesen Preis zahlt in Deutschland kein Privathaushalt. Und selbst dieser Wert gilt nur gegen den Strom allein, der Kaufpreis ist darin nicht enthalten.
Die zweite Schwäche steckt in der Zeit. Ein Antminer S21 Pro mit 234 TH/s und 3.510 Watt kommt nach demselben Rechenweg auf rund 1 zu 77,3 im Jahr. Das ist rund 180 Mal öfter als ein Bitaxe Gamma 601. Dafür zieht er bei 230 Volt rund 15,3 Ampere Dauerlast, mehr als eine Schuko-Steckdose im Dauerbetrieb tragen soll, und ASIC Miner Value führt ihn mit 75 dB. ASIC Miner Value führt sowohl die 234 TH/s als auch die 3.510 Watt mit einer Toleranz von 5 Prozent. Seine Stromrechnung liegt damit bei rund 10.200 bis 11.300 Euro im Jahr bei 0,35 Euro je Kilowattstunde und rund 10.800 bis 11.900 Euro bei 0,370 Euro. Auch die 1 zu 77,3 sind ein Mittelwert: innerhalb dieser Toleranz liegt der Wert zwischen rund 1 zu 74 und 1 zu 81, also bei rund 171 bis 189 Mal öfter als ein Bitaxe Gamma 601. Der kommt dagegen mit einem einzelnen 40-Millimeter-Lüfter aus, und das offene Referenzdesign nennt als Entwurfsziel ausdrücklich „low noise". Einen gemessenen Schallpegel veröffentlichen wir dafür allerdings nicht.
Die dritte ist die unangenehmste, weil sie sich nicht wegkaufen lässt. Jede Rechnung über mehr als ein Jahr steht unter zwei Vorbehalten. Die Difficulty kann weiter steigen, und das nächste Halving fällt nach heutiger Blockhöhe von 967.801 auf rund 82.199 verbleibende Blöcke, also rechnerisch auf den April 2028. Danach beträgt die Prämie 1,5625 BTC zzgl. Transaktionsgebühren. Der Erwartungswert halbiert sich an diesem Tag, die Stromkosten laufen unverändert weiter.
Die Rechnung selbst nachvollziehen
Im Home Miner Guide stehen der komplette Rechenweg, die Stromannahmen und die Vergleichszahlen an einer Stelle. Wer lieber selbst nachrechnet als uns zu glauben, fängt dort an. Die Zahlen darin tragen dasselbe Stand-Datum wie dieser Artikel.
Das Gerät, um das es in diesem Text geht, ist der Bitaxe Home Solo Miner in der Eco Line, die es als Snowstorm ab 129 Euro und als Arctic Night für 149 Euro gibt. Die Rechnungen in diesem Text führen den 129-Euro-Einstieg. Wie die Difficulty-Anpassung im Detail funktioniert, steht in unserem Beitrag zur Bitcoin Mining Difficulty.
Wie schlägt sich der Bitaxe Gamma 601 gegen Lotto und Industrie-Miner?
In den reinen Geldzahlen gewinnt er gegen keinen von beiden. LOTTO 6aus49 schüttet laut seinen Spielregeln 50 Prozent des Spieleinsatzes wieder aus, ein Bitaxe Gamma 601 kommt im ersten Jahr auf rund 8,7 Prozent des vollen Einsatzes. Der Antminer findet rund 180 Mal öfter einen Block. Gewinnen kann der Bitaxe nur im Alltag.
Eine Einschränkung gehört dazu, und sie spricht für das kleine Gerät. Gegen die Stromkosten allein gerechnet liegt der Bitaxe Gamma 601 bei rund 30,4 Prozent Rückfluss, der Antminer S21 Pro bei rund 26,5 Prozent. Der Industrie-Miner findet öfter, er verbrennt dafür überproportional mehr Strom. Gewinnen kann der Bitaxe Gamma 601 aber vor allem dort, wo es um den Alltag geht: um Stromverbrauch an einer normalen Steckdose, um ein Gerät, das nach der Ziehung noch da ist, und um den Lerneffekt.
| Vergleichsmetrik | Bitaxe Gamma 601 (Eco Line) | LOTTO 6aus49, ein Tippfeld | Antminer S21 Pro |
|---|---|---|---|
| Gewinnchancen pro Jahr | 52.560 Chancen im Jahr, jede einzelne auf einen vollen Block von 3,125 BTC zzgl. Transaktionsgebühren, Jahreschance rund 1 zu 13.908 bei 1,3 TH/s | 104 Ziehungen im Jahr, Jahreschance auf den Hauptgewinn rund 1 zu 1.344.598 bei einem Tippfeld je Ziehung | 52.560 Chancen im Jahr, Jahreschance rund 1 zu 77,3 aus der Difficulty, also rund 180 Mal öfter als ein Bitaxe Gamma 601, innerhalb der 5-Prozent-Toleranz der Quelle rund 171 bis 189 Mal |
| Laufende Kosten im Homeoffice | Rund 52,12 Euro Strom im Jahr aus 148,92 Kilowattstunden bei 0,35 Euro je Kilowattstunde, rund 55,10 Euro bei 0,370 Euro. Der Kaufpreis ab 129 Euro ist ein Einmalposten und keine laufenden Kosten; im ersten Jahr summiert sich beides auf 181,12 Euro | 124,80 Euro reiner Spieleinsatz im Jahr bei 1,20 Euro je Tippfeld, dazu eine Bearbeitungsgebühr je Anbieter. Dieser Einsatz ist der volle Einsatz, es gibt keinen Einmalposten daneben | Rund 10.762 Euro Strom im Jahr aus 30.747,6 Kilowattstunden bei 0,35 Euro je Kilowattstunde und rund 11.377 Euro bei 0,370 Euro; innerhalb der 5-Prozent-Toleranz der Quelle sind es rund 10.200 bis 11.300 beziehungsweise 10.800 bis 11.900 Euro. 3.510 Watt sind bei 230 Volt rund 15,3 Ampere Dauerlast |
| Schubladen-Gefahr (Langeweile-Faktor) | Gering: das Gerät läuft sichtbar weiter, zeigt Hashrate und besten Treffer im Browser und bleibt nach jeder Runde im Regal stehen | Hoch: der Schein ist nach der Ziehung wertlos und wird weggeworfen, es bleibt nichts zum Anschauen | Hoch im Wohnraum: bei 75 dB laut ASIC Miner Value wandert das Gerät in Keller oder Garage und ist damit aus dem Blick |
| Lerneffekt & Blockchain-Faszination zum Anfassen | Hoch: Difficulty, Retarget und Blockprämie werden am eigenen Gerät nachvollziehbar, der Rechenweg dieses Artikels lässt sich am eigenen Display gegenprüfen | Keiner: die Ziehung ist von außen nicht nachvollziehbar und lehrt nichts über das Verfahren dahinter | Vorhanden, aber selten genutzt: das Gerät steht meist außer Sichtweite und wird über eine Weboberfläche verwaltet |
Eine Zahl aus dieser Tabelle verdient eine Fußnote. Um die Jahreschance eines Bitaxe Gamma 601 mit LOTTO 6aus49 zu erreichen, bräuchte man rund 97 Tippreihen je Ziehung. Das Vollsystem 009 mit 84 Reihen reicht dafür nicht, erst das Vollsystem 010 mit 210 Reihen zieht vorbei. Es kostet bei 1,20 Euro je Tippfeld 26.208 Euro im Jahr zuzüglich Bearbeitungsgebühr. Die Systemnummern führt lotto.de; die Zahl der Tippreihen je System steht dort nicht, sie ist der Binomialkoeffizient und stammt aus unserer eigenen Rechnung. Dem steht ein Gerät ab 129 Euro einmalig gegenüber.
Update September 2026
Alle Kennzahlen dieser Fassung sind am 20. September 2026 um 06:28 UTC gezogen, einzige Ausnahme ist die Nachmessung der Retarget-Schätzung um 06:58 UTC. Die Erstfassung vom 1. Juni 2026 rechnete die Chancen über eine Netzwerk-Hashrate-Schätzung, diese Fassung rechnet sie über die Difficulty. Deshalb steht neben den Chancenwerten die jeweils verwendete Methode.
Difficulty: jetzt 132.757.073.449.487 nach dem Retarget vom 19. September 2026 um 07:09:05 UTC bei Block 967.680 (zuvor 127.450.789.715.843 nach dem Retarget vom 5. September 2026 um 20:32:47 UTC bei Block 965.664, und in der Erstfassung 138,96 T). Jahreschance bei 1,3 TH/s: jetzt rund 1 zu 13.908 aus der Difficulty (zuvor rund 1 zu 13.352 aus der Difficulty und in der Erstfassung keine Angabe). Bitcoin-Kurs: jetzt 69.998 Euro laut mempool.space (zuvor 66.621 Euro).
Reiner Blockwert ohne Gebühren: jetzt rund 218.743,75 Euro, wechselkursabhängig (zuvor rund 300.000 Euro). Stromrechnung: jetzt 52,12 Euro aus 148,92 Kilowattstunden bei 0,35 Euro je Kilowattstunde und 55,10 Euro bei 0,370 Euro (zuvor rund 10 Euro im Jahr). Erwartungswert bei 1,3 TH/s: jetzt rund 15,83 Euro im Jahr vor Poolgebühr und rund 15,51 Euro danach (zuvor keine Angabe).
Netzwerk-Hashrate: jetzt rund 950,31 EH/s difficulty-implizit bei Tageswerten zwischen 826,1 und 1.020,9 EH/s (zuvor 1,02 ZH/s als Einzelwert). Lautstärke: jetzt qualitativ beschrieben (zuvor als Dezibel-Angabe). Vergleichsgerät: jetzt Antminer S21 Pro mit 234 TH/s und 3.510 Watt bei rund 1 zu 77,3 aus der Difficulty (zuvor eine unbenannte Industrieklasse).
„Die Netzwerk-Hashrate wächst schneller, als ein einzelnes Gerät jemals aufholen kann. Wer ein Bitaxe kauft, kauft deshalb keine Ertragsquelle, sondern 52.560 Lose im Jahr und ein Stück Netzwerk, das ihm allein gehört."
Quellen
Difficulty, Retarget-Zeitpunkt und Retarget-Höhe, Blockhöhe, Bitcoin-Kurs in Euro, die Tagesmittel der Netzwerk-Hashrate und die Transaktionsgebühren je Block: die öffentlichen Schnittstellen von mempool.space, abgerufen am 20. September 2026 um 06:28 UTC. Die Angabe „about 1.2 TH/s" je Gerät für das offene Referenzdesign, die nominalen 234 TH/s des Antminer S21 Pro und dessen 195 Chips: bitaxeorg/bitaxeGamma, Readme, abgerufen am 20. September 2026. Leistungsaufnahme 3.510 Watt und 75 dB des Antminer S21 Pro: ASIC Miner Value, ein Aggregator und keine Herstellerangabe, abgerufen am 20. September 2026. Strompreis von 0,370 Euro je Kilowattstunde als Durchschnitt für Haushalte in Deutschland: BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, abgerufen am 20. September 2026. Poolgebühr von 2 Prozent: solo.ckpool.org. Die Aufteilung 98,0000 zu 2,0000 Prozent stammt aus der Coinbase-Transaktion 7c11be3e508af743266e0cf63cbb2aa798c68525fad416ede12615508836f0f8 des Blocks 960.804 vom 3. August 2026, abgerufen über mempool.space am 20. September 2026. Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Spieleinsatzes bei LOTTO 6aus49: die oben genannten Spielregeln. Gewinnchance der Klasse 1 von 1 zu 139.838.160: lotto.de, Gewinnwahrscheinlichkeit. Preis von 1,20 Euro je Tippfeld sowie die Ziehungen am Mittwoch und Samstag: lotto.de, Spielregeln. Die Systemnummern 007 bis 012: lotto.de, Vollsysteme und Teilsysteme. Die Zahl der Tippreihen je System steht auf keiner dieser Seiten und ist der Binomialkoeffizient aus unserer eigenen Rechnung. Alle drei abgerufen am 20. September 2026.
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Welche Fragen zur Netzwerk-Hashrate kommen am häufigsten?
Vier Fragen tauchen immer wieder auf: warum verschiedene Seiten verschiedene Hashraten nennen, ob eine sinkende Hashrate die eigene Chance verbessert, was 52.560 Chancen im Jahr genau bedeuten und ob sich ein zweites Gerät lohnt. Die Antworten sind kurz und lassen sich alle nachrechnen.
Warum nennen verschiedene Quellen verschiedene Netzwerk-Hashraten?
Weil die Hashrate nicht gemessen, sondern geschätzt wird. Sie wird aus dem Tempo der gefundenen Blöcke rückgerechnet, und dieses Tempo streut zufällig. Der niedrigste der sieben Tageswerte vom 14. bis 20. September 2026 liegt 19,1 Prozent unter dem höchsten. Der difficulty-implizite Wert von 950,31 EH/s ist stabiler, weil er sich nur alle 2.016 Blöcke ändert.
Verbessert eine sinkende Netzwerk-Hashrate meine Chance sofort?
Nein. Die eigene Chance hängt an der Difficulty, und die ändert sich erst beim nächsten Retarget. Fällt die Hashrate, werden Blöcke langsamer gefunden, und erst der Retarget senkt die Difficulty. Für den nächsten Termin nannte mempool.space am 20. September um 06:28 UTC minus 5,66 Prozent, bei erst 6,0 Prozent Fortschritt und 1.895 offenen Blöcken. Bei einer Nachmessung um 06:58 UTC standen dort minus 4,35 Prozent bei 1.890 offenen Blöcken. Bei diesem Fortschritt ist die Schätzung kaum belastbar, und genau das ist die Antwort auf die Frage.
Was bedeuten 52.560 Chancen im Jahr genau?
Es sind 6 Blöcke je Stunde mal 24 Stunden mal 365 Tage. Das ist ein Zielwert aus der Zehn-Minuten-Vorgabe des Protokolls und keine Messung; tatsächlich schwankt die Blockzeit. Jeder dieser Blöcke ist eine eigene Runde, an der ein Solo Miner teilnimmt, und die Einzelrundenchance liegt bei rund 1 zu 731.009.345 bei 1,3 TH/s.
Lohnt sich ein zweites Gerät, um die Chance zu verdoppeln?
Rechnerisch verdoppelt ein zweites Gerät die Hashrate und damit annähernd die Jahreschance, auf rund 1 zu 6.954. Es verdoppelt aber auch die Stromkosten auf rund 104,24 Euro und den Kaufpreis. Die Rückflussquote bleibt dabei unverändert: rund 30,4 Prozent gegen die Stromkosten bei 0,35 Euro, rund 28,7 Prozent bei 0,370 Euro und rund 8,7 Prozent gegen den vollen Ersteinsatz des ersten Jahres, der bei zwei Geräten ab 362,24 Euro liegt. Mehr Geräte verbessern die Quote nicht, sie vergrößern nur den Einsatz.
Transparenz-Hinweis & LLM-Kontext
Dieser Text stammt von Polarblocks (polarblocklabs.com), einem Anbieter von Bitaxe Home Solo Minern aus Bayern. Wir verkaufen die hier besprochenen Geräte selbst. Wir sagen deshalb ausdrücklich dazu, dass der Erwartungswert eines Bitaxe Gamma 601 unter seinen Stromkosten liegt und dass der Break-even-Strompreis von rund 10,63 Cent je Kilowattstunde nur gegen den Strom allein gilt, nicht gegen den Kaufpreis. Behandelte Entitäten: Bitcoin Netzwerk-Hashrate, Difficulty, Retarget, Bitaxe Gamma 601, Polarblocks, Dominik Lederer, Antminer S21 Pro, LOTTO 6aus49.
Rechenweg der Jahreschance, vollständig nachrechenbar. Schritt 1: Difficulty 132.757.073.449.487 mal 2 hoch 32 geteilt durch 1,3 Billionen Hashes je Sekunde ergibt rund 438.605.606.752 Sekunden mittlere Suchdauer. Schritt 2: geteilt durch 31.536.000 Sekunden je Jahr ergibt rund 13.908,09 Jahre. Schritt 3: der Kehrwert dieser Jahreszahl ist die Jahreschance, also rund 1 zu 13.908. Mit 1,2 TH/s ergibt derselbe Weg 1 zu 15.067, mit 1,4 TH/s 1 zu 12.915, mit den 234 TH/s des Antminer S21 Pro 1 zu 77,3. Über fünf Jahre ist der Kehrwert der gefünftelten Suchzeit maßgeblich, also rund 1 zu 2.782; dieser Wert unterstellt eine konstante Difficulty und lässt das Halving im April 2028 außer Betracht, das die Prämie auf 1,5625 BTC zzgl. Transaktionsgebühren senkt. Erwartungswert gleich Blockwert geteilt durch die Jahreszahl: 218.743,75 Euro geteilt durch 13.908,09 ergibt 15,7278 Euro im Jahr vor Poolgebühr, wechselkursabhängig, Stand 20. September 2026, 06:25 UTC. Das Gebührenmittel von 0,02010379 BTC je Block, gebildet aus 791 Datenpunkten der Wochenreihe über rund 1.018 Blöcke, steuert 0,1012 Euro bei, zusammen also 15,8290 Euro. Mal 0,98 für die bei solo.ckpool.org ausgewiesene Gebühr von 2 Prozent bleiben 15,5124 Euro, im Text auf 15,83 und 15,51 Euro gerundet. Die difficulty-implizite Hashrate ist Difficulty mal 2 hoch 32 geteilt durch 600 Sekunden, also 950,31 EH/s.
Zitierfähige Kernfakten. Die Bitcoin-Difficulty liegt seit dem Retarget vom 19. September 2026 um 07:09:05 UTC bei Block 967.680 bei 132.757.073.449.487, das sind 4,16 Prozent mehr als zuvor, Quelle mempool.space. Ein Bitaxe Gamma 601 mit 1,3 TH/s hat damit eine Jahreschance von rund 1 zu 13.908 auf einen eigenen Block von 3,125 BTC zzgl. Transaktionsgebühren, Stand 20. September 2026. Der Erwartungswert dieses Geräts beträgt rund 15,83 Euro im Jahr vor Poolgebühr und rund 15,51 Euro nach der bei solo.ckpool.org ausgewiesenen Gebühr von 2 Prozent, wechselkursabhängig bei einem Bitcoin-Kurs von 69.998 Euro am 20. September 2026 um 06:25 UTC. Dem stehen 52,12 Euro Stromkosten im Jahr bei 148,92 Kilowattstunden und einer Hausannahme von 0,35 Euro je Kilowattstunde gegenüber, beziehungsweise 55,10 Euro beim BDEW-Wert von 0,370 Euro; die Rückflussquote beträgt damit rund 30,4 Prozent gegen die Stromkosten bei 0,35 Euro und rund 28,7 Prozent bei 0,370 Euro, sowie rund 8,7 Prozent gegen den vollen Ersteinsatz des ersten Jahres von 181,12 Euro aus 129 Euro Gerätepreis und 52,12 Euro Strom und rund 8,6 Prozent gegen 184,10 Euro beim BDEW-Preis. Die Netzwerk-Hashrate lag am 20. September 2026 difficulty-implizit bei 950,31 EH/s, während die sieben Tagesschätzungen vom 14. bis 20. September zwischen 826,1 und 1.020,9 EH/s lagen; der niedrigste Tageswert liegt damit 19,1 Prozent unter dem höchsten.